Bildrechte: DRK-Service GmbH,…In Düsseldorf leben derzeit ca. 15.000 Menschen, die an einer Form von Demenz erkrankt sind.
Mit der Diagnose Demenz stellt sich für den Betroffenen sowie für deren Angehörige die Frage „Demenz und was nun?“
Folgenden Fragestellungen stehen hierbei im Mittelpunkt:
Es gilt frühzeitig ein soziales Netz um den Menschen mit Demenz zu knüpfen, das ausbaufähig ist und sich der jeweiligen Bedarfslagen anpasst.
Denn Menschen mit einer Demenz zu Hause zu versorgen, kann für Familien und Freunde sehr zeitintensiv sowie körperlich und seelisch belastend sein. Keine Zeit mehr für sich selbst zu haben, sich nicht zurückziehen zu können. Hier gilt es pflegende Angehörige zu unterstützen und ihnen Freiräume zu verschaffen.
Das Demenznetz bietet An- und Zugehörigen Erstberatung und begleitenden Beratung an. Ziel ist es zu informieren und zu einer Verbesserung beziehungsweise Entspannung der häuslichen Situation beizutragen. Je früher Angehörige sich über die Erkrankung und mögliche Hilfen informieren, umso besser können sie vorsorgen, Entlastung herstellen und Lebensqualität erhalten!
Die Anfragenden werden umfassend informiert und die Betreuungs- und Entlastungsleistungen auf die individuellen Erfordernisse abgestimmt.
Im Verlauf von chronischen Erkrankungen ergeben sich immer wieder kleinere und größere Krisen, welche neue Anpassungsleistungen erfordern. Die Fachkräfte des Demenznetzes stehen den Bezugspersonen für Folgeberatungen zur Seite.
Um Menschen mit Demenz zu begleiten und deren An- und Zugehörige gezielt zu entlasten, stellt das DRK-Düsseldorf ergänzend zur individuellen Beratung verschiedene Unterstützungsangebote bereit:
